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Urlaubstipps für Griechenland

In Griechenland ticken die Uhren ein bisschen anders. Freundliches Nicken oder Winken – bei uns ganz normal – wird zum Teil im mediterranen Süden anders aufgefasst. Wussten Sie, dass aufgeregtes Winken bei den Griechen beleidigend ist? Nein? Damit Sie auf dem neuesten Stand sind, was griechische Sitten und Gebräuche betrifft, haben wir für Sie einige Tipps und Tricks zusammengestellt.
So können Sie den typischen Fettnäpfchen gekonnt ausweichen und Ihren Urlaub in vollen Zügen genießen.


In Griechenland ist manches anders

Verzichten Sie auf Winken

Starten wir gleich mit dem wichtigsten Tipp: Winken wirkt in Griechenland beleidigend. Die Griechen bezeichnen das Zeigen der offenen Handfläche mit gespreizten Fingern als „moutza“. Das ist eine der schlimmsten Beleidigungen, die es gibt. Achten Sie auch beim Verabschieden darauf, dass Ihre Handfläche zu Ihnen zeigt.

Auch mit dem typischen „o.k.“ Zeichen würden wir in Griechenland eher vorsichtig sein. Wenn Sie mit Zeigefinger und Daumen einen Ring formen und die restlichen Finger abspreizen, bedeutet das dasselbe, wie wenn Sie einem Menschen den Mittelfinger zeigen.

Nicken in Griechenland


Nicken ist nicht gleich nicken. Wenn Sie „ja“ signalisieren möchten, nicken Sie einmal von oben nach unten. Bei einem „nein“ wird von unten nach oben genickt. Da das doch etwas anders, als bei uns ist, können schnell Missverständnisse entstehen.

Generell ist es wichtig, auf die Körpersprache zu achten. Griechen beobachten ihre Mitmenschen sehr genau und können allein schon das Hochziehen einer Augenbraue als ein „Nein“ auffassen.

Vorsicht im Straßenverkehr

Erwarten Sie das Unerwartete und fahren Sie zu jeder Zeit sehr aufmerksam. Wenn Sie dies befolgen, sind Sie für den griechischen Verkehr schon ganz gut gewappnet. Dass dieser eine ziemlich harte Nuss ist, ist kein Geheimnis. Wichtige Regel, der Schnellere hat Vorrang oder nimmt ihn sich. Ein Grieche erwartet von Ihnen, dass Sie zur Seite fahren, wenn er mit hohem Tempo angebraust kommt. Da muss auch schon ab und zu der Pannenstreifen herhalten.
Auch die Nutzung der Warnblinkanlage wird in Griechenland etwas anders gehandhabt. Beim Einparken ist es nicht üblich, den Blinker links oder rechts zu setzen, sondern man schaltet die Warnblinkanlage ein. So signalisieren Griechen, dass sie jetzt einparken.
Fußgänger aufgepasst: Vorsicht ist auch beim Überqueren einer Straße geboten. Man kann nicht voraussetzen, dass ein Grieche beim Zebrastreifen automatisch stehen bleibt. Deshalb besser, doppelt schauen, um sicherzugehen, dass kein Auto kommt.
Gut zu wissen: Rechnen Sie auch in der Einbahn mit Gegenverkehr. Um dem vorzubeugen, haben die Regierung sogar an einigen Stellen Stoppschilder für Falschfahrer aufgestellt.


Fünf praktische Tipps für Ihren Urlaub in Griechenland


So sagen Sie „zum Wohl“ bzw. „Prost“ in Griechenland


Wissen Sie, wie man „Prost“ auf Griechisch sagt? Der gebräuchlichste Trinkspruch ist „Jámas“ und heißt übersetzt in etwa „auf die Gesundheit“. Allerdings ändert sich dieser, je nachdem wie viele Personen am Tisch sitzen bzw. ob man „per Sie“ oder „per du“ ist. Damit Sie mit Ouzo in der Landessprache anstoßen können, finden Sie hier die Abwandlungen von „Jámas“:
  • Jássou: auf deine Gesundheit!
  • Jámas: auf unsere Gesundheit!
  • Jássas: auf eure/Ihre Gesundheit!

Kleiderordnung in Kirchen und Klöstern

Bevor Sie eine Kirche oder eine Klosteranlage betreten, informieren Sie sich über die örtlichen Kleiderordnungen. Diese sind in Griechenland zum Teil recht streng. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, befolgen Sie folgendes: Schultern und Knöchel sollten bedeckt sein. Teilweise ist es möglich, Beinkleider auszuleihen. Ein guter Tipp ist, immer einen Schal oder ein größeres Tuch dabeizuhaben. Im Falle eines Falles kann man sich dies um die Schultern legen.

Gut zu wissen: Die Arme auf dem Rücken zu verschränken gilt in Kirchen als verletzend. Früher wurde der Gottesdienst von KGB-Agenten überwacht, die üblicherweise die Hände am Rücken verschränkt hatten.

Das Kafeníon gehört den Einheimischen

Karg eingerichtet, mit Bast bezogene, wackelige Holzstühle und einem Tisch aus Blech: So sieht ein typisches Kafeníon in Griechenland aus. Diese Institution sollte man aber auf keinen Fall mit einem Café verwechseln. Es ist mehr eine Art Kneipe bzw. Treffpunkt der älteren Männer, die nicht mehr berufstätig sind. Hier geht es keineswegs um Alkohol, wie man meinen könnte. Die Männer sitzen stundenlang zusammen, schlürfen ihren Kaffee und reden über alles und nichts. Gerade für die älteren Griechen hat dieser Ort eine besondere Bedeutung und gehört in jedes Dorf bzw. fast auf jeden Platz. Teilweise finden Sie sogar mehrere Kafenía in einer größeren Stadt. Auch wenn das Ambiente nicht wirklich einladend ist, die Speiseauswahl eher klein – das Kafeníon lebt von den Menschen und ihren Geschichten.

Gross aufgetischt wird erst ab 22:00 Uhr

Zucchini, Tomaten und Paprika gehören zur griechischen Küche, wie Tsatsiki und Féta. Nicht umsonst zählt diese zu den gesündesten weltweit. Gemüse ist ein wichtiger Bestandteil und wird sehr geschätzt. Traditionell gibt es um 10:00 Uhr Tomaten, Oliven und Schafskäse mit Brot bei den Bauern.
Gut zu wissen: Vor 22:00 Uhr wird keine große Mahlzeit aufgetischt. Zu später Stunde gibt es typische Gerichte, wie Biftéki, Souvlaki und Kefthédes.

Übrigens, der Frappé, ein immer beliebter werdendes Kaffeegetränk, kommt ursprünglich aus Griechenland. Die Griechen genießen diesen gerne in der Sonne und plaudern über Gott und die Welt.

Griechen sind ein bisschen abergläubisch

Zum bekanntesten Aberglauben in Griechenland zählt auf jeden Fall „Das böse Auge“. Sie haben es sicher schon öfters gesehen. In Form von Ketten, Armbändern und Schlüsselanhängern wird der blaue Stein aus Glas in vielen Geschäften und auf Märkten verkauft. Vielen ist nicht bewusst, dass es sich dabei keineswegs nur um ein Schmuckstück oder einen Dekoartikel handelt. In Griechenland wird es auch „Matiasma“ genannt und soll vor dem „bösen Blick“ schützen.

Eine weitere Möglichkeit das Böse zu vertreiben, ist dreimal auf den Boden spucken oder das entsprechende Geräusch „Ftou, ftou, ftou“ zu machen. Dieses ist in Griechenland ganz normal, wenn man sich über ein Unglück unterhält. Man spuckt dreimal auf den Boden und das Schlechte wird vertrieben.

Wussten Sie, dass bei den Griechen nicht der Freitag, der 13. als unheilbringend gilt? Die Einheimischen glauben nämlich, dass am Dienstag, den 13. alles schiefgeht.

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